17. Januar 2018

Das Lenin-Liebknecht-Luxemburg- Wochenende 2018

Hinter uns liegt ein erfolgreiches Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende zu Ehren der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands, des großen Lenin, und aller Gefallenen unserer Bewegung und des internationalen Proletariats. Ausgehend von unseren Erfahrungen der letzten zwei Jahre haben wir diesmal die Bandbreite unserer Aktionen in Quantität und Qualität noch weiter steigern können und so ein würdiges, nach vorne gehendes Gedenken organisiert.

Am Vortag der Demonstration führten wir mit unseren Genossen aus dem In- und Ausland eine maoistische Konferenz durch. Die internationalen Gäste von Tjen Folket aus Norwegen und der Parti Communiste Maoiste aus Frankreich berichteten in ihren Reden lebhaft von ihrer ideologischen Entwicklung, ihrer Geschichte und der Arbeit in ihren Ländern. Auch ein Grußwort der italienischen Maoisten der PCm wurde verlesen. Danach berichteten Genossen aus dem Westen, Norden und Osten Deutschlands von ihren konkreten lokalen Bedingungen, ihrem antifaschistischen Kampf, wie sie zum MLM kamen und dem Aufbau ihrer roten Jugendzirkel. Darauf folgte eine kurze Intervention des Jugendwiderstand, die einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben gab und die Notwendigkeit eines organisatorischen Sprunges für die rote Jugend betonte, auf dem Weg der Erfüllung des Vermächtnisses von Lenin, Liebknecht und Luxemburg. Danach wurde eine uns zugesandte mächtige Rede maoistischer Kommunisten verlesen, die den Weg der Revolution in Deutschland konkretisierte. Die Rede wurde von den Teilnehmern enthusiastisch aufgenommen und mit lauten Sprechchören „Ruhm und Ehre den Märtyrern!“ und „Alles für Volk, Klasse und Partei!“ beendet.

9. Januar 2018

Dessau: 4000 gegen den Mord an Oury Jalloh, Polizeigewalt und Rassismus

4000 Menschen demonstrierten am vergangenen Sonntag in der sachsen-anhaltinischen Stadt Dessau anlässlich des 13. Jahrestags der Ermordung von Oury Jalloh gegen den kaltblütigen Mord, Polizeigewalt und Rassismus. Der Asylbewerber verbrannte nach seiner Festnahme gefesselt in einer Zelle der Bullenwache. Seitdem decken sich Polizei und Klassenjustiz gegenseitig, verhindern jede wirkliche Aufklärung und das die Mörder zur Rechenschaft gezogen werden.

Ebenso kamen in den Vorjahren in der Dessauer Bullenwache auch die Männer Mario Bichtemann und Hans-Jürgen Rose unter fragwürdigen "Umständen" ums Leben. Die "besondere Formation bewaffneter Menschen" im Dienste der Bourgeoisie - Polizei - übt in Dessau besonders systematisch tödliche Gewalt gegen die untersten Teile der Klasse und des Volkes aus.

7. Januar 2018

Solidarität mit den proletarischen und revolutionär-demokratischen Teilen der Volksaufstände im Iran – nieder mit der imperialistischen Einmischung!

Seit Ende Dezember 2017 finden massive Aufstände in weiten Teilen des Irans statt, die sich gegen das reaktionäre iranische Regime richten und sich gegen verschiedene Symptome des bürokrat-kapitalistischen Systems im Iran positionieren, welches zu viel Armut, Arbeitslosigkeit und inflationären Lebensmittelpreisen führte. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt offiziell bei 28,8 % und viele Studenten mit Universitätsabschlüssen finden keine Arbeit.

Während den Aufständen wurden Parolen wie „Tod dem Diktator“ und „Brot, Wohnraum, Freiheit!“ oder „Brot, Arbeit, Freiheit!“ gerufen. Das repressive und reaktionäre iranische Regime reagierte mit massiver Gewalt gegen die Aufstände und tötete offiziell mehr als 27 Menschen, die tatsächlichen Todesopfer müssen weit über den offiziellen Angaben liegen. Außerdem diffamierte das iranische Regime die Aufstände als komplett von außen gelenkte Aufstände der USA und der anderen imperialistischen Mächte.

Dieser Vorwurf ist nicht komplett aus der Luft gegriffen, gerade im Hinblick auf die mediale Unterstützung der USA und Israels bezüglich der aktuellen Aufstände und der Erfahrungen der letzten Jahre und Jahrzehnte mit imperialistischer Wühlarbeit, Zerrüttung und Zersetzung nicht genehmer Staaten, die bis dato in den Einflussbereich eines anderen Imperialisten gehörten – wie Ukraine, Lybien, Syrien...

4. Januar 2018

Heraus zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende – Ruhm und Ehre unseren Gefallenen!

"Es stirbt allerdings ein jeder, aber der Tod des einen ist gewichtiger als der Tai-Berg, der Tod des anderen hat weniger Gewicht als Schwanenflaum." Stirbt man für die Interessen des Volkes, so ist der Tod gewichtiger als der Tai-Berg; steht man im Sold der Faschisten und stirbt für die Ausbeuter und Unterdrücker des Volkes, so hat der Tod weniger Gewicht als Schwanenflaum. – Mao

Seit nunmehr 99 Jahren begehen wir den Jahrestag der Ermordung der Mitbegründer und Führer unserer Partei in Deutschland – Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – sowie, wie es die von ihnen gegründete KPD wenige Jahre später in die revolutionäre Tradition mit einband, die Ehrung des großen Führers der sozialistischen Oktoberrevolution – Genosse Lenin – der ebenfalls im Januar verstarb. Sie bleiben auf ewig unvergessen. Was könnte es für einen eindrücklicheren Beweis geben, dass Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Wladimir Lenin für die Interessen der Arbeiterklasse und der Volksmassen starben und ihr Tod „gewichtiger als der Tai-Berg“ ist?

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren kommunistische Kämpfer und wichtige Führer unserer Bewegung. Sie opferten ihr Leben im revolutionären Kampf für die Diktatur des Proletariats in Deutschland. Sie stehen für den entschlossenen Einsatz gegen den imperialistischen Krieg und das Ausbeutersystem der Lohnsklaverei. Auf Befehl der SPD-Führung wurden sie nur wenige Tage, nachdem sie ihre wichtigste Handlung – die Gründung der Kommunistischen Partei – vollzogen hatten, durch die Reaktion heimtückisch ermordet.

25. Dezember 2017

Free Musa Asoglu! Solidaritätsvideo der Red Guards Austin


Die Genossen der Red Guards Austin haben am Tag des Prozessbeginns gegen den türkischen Revolutionär Musa Asoglu eine klandestin organisierte Kundgebung vor dem Bundesgericht ihrer Stadt durchgeführt.

Musa Asoglu wird vorgeworfen Mitglied im der Zentralkomitee der Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front DHKP-C zu sein. Seit über einem Jahr ist der Revolutionär politischer Gefangener des BRD-Imperialismus. Die USA und die Türkei hatten ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.

Revolution ist kein Verbrechen!
Freiheit für Musa Asoglu!
Tod dem Faschismus und Imperialismus!

Hier ist die Erklärung der Red Guards zu Musa Asoglu und ihren Aktionen zu finden.

11. Dezember 2017

Al-Quds bleibt Falastin - Berlin steht fest an der Seite Palästinas!

Am vergangenen Wochenende solidarisierten sich in Berlin bei verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen tausende Jugendliche, Arbeiter und Migranten mit dem nationalen Freiheitskampf des palästinensischen Volks. Auslöser war die Direktive des aktuellen Oberhaupts des US-Imperialismus – Trump – Al-Quds/Jerusalem zukünftig auch offiziell als Hauptstadt des zionistischen Kolonialstaats zu betrachten.

Am Freitag Abend wurde ein starker Protest vor der Ami-Botschaft am Brandenburger Tor durchgeführt, an dem sich bereits weit über tausend Menschen aus allen Fraktionen der palästinensischen Community, anderen arabischen Völkern und muslimischen Ländern sowie Internationalisten beteiligten. Die BRD-Polizei schützte die US-Botschaft mit 450 Bullen, Wasserwerfern und Hunden vor der kämpferischen Jugend, nahm mehrere Männer und Frauen fest. Danach gab es noch eine Spontandemonstration mehrerer hundert Menschen auf der Neuköllner Sonnenallee.