13. Juli 2017

„In einer deutschen Großstadt wird es nie wieder einen solchen Gipfel geben.“

„In einer deutschen Großstadt wird es nie wieder einen solchen Gipfel geben.“

Dieser Satz des Justizministers der BRD verdeutlicht die Dimension des Sieges der Kämpfe gegen das G20-Treffen in Hamburg. Die Augen der kämpfenden Völker der Welt lagen auf uns, und die Arbeiterjugend Deutschlands unterstützt von Genossen und Militanten aus anderen Ländern, vor allem Europas, haben sie nicht enttäuscht. Dem Gipfeltreffen der Imperialisten und ihrer Lakaien, der größten Verbrecher, Völkermörder, Parasiten und Räuber dieser Erde in unserem Land wurde mit Hass und Widerstand begegnet. Es kam, wie wir im Aufruf sagten: „Wenn sie kommen, brennt die Stadt.“

Die Rebellion gegen die Weltordnung der Ausbeuter und Kriegstreiber war, ist und bleibt absolut gerechtfertigt und notwendig. Durchdrungen vom proletarischen Internationalismus hat sich der Widerstand von Hamburg in den Tagen des Gipfels in die weltweite Widerstandsfront gegen den Imperialismus eingereiht.

Der Gipfel der Imperialisten und ihrer Lakaien kostete hunderte Millionen Euro, aberwitzige Summen für ein Stelldichein der größten Volksfeinde garniert mit bonzigem Kulturprogramm, dutzenden Fototerminen und dekadentem Gelage. Um die 25 000 hochgerüstete Roboter-Bullen, Geheimdienstler und Spezialkräfte aus der BRD, Österreich und Frankreich wurden gegen die erwarteten Volksproteste in Stellung gebracht.

3. Juli 2017

HERAUS ZUM KAMPF GEGEN DIE G20!

Die Auseinandersetzungen, Kämpfe und Proteste rund um den G20-Gipfel in Hamburg stehen an. Es ist die Pflicht von jedem stolzen Arbeiterjugendlichen an diesem Wochenende alles zu geben und trotz den Einschüchterungen des Staates und der Bullen in Hamburg den Hass auf die Straße zu tragen.

Wir hören von manchen Kollegen in Betrieb, Berufsschule oder auf der Straße oft die Verschwörungstheorien von der Bedrohung einer sogenannten „neuen Weltordnung“. Doch ein Blick auf die 20 Verbrecher und ihre blutbefleckten Westen, ihre Marionetten, Hinterzimmergespräche, Genozide, Meuchelmorde, Knäste und Lager zeigt uns deutlich: Nicht die neue, sondern die alte Weltordnung ist das Problem.

Die Gruppe der 20 ist ein Club, in dem die mächtigsten Imperialisten G7 (ohne Russland) sich ausnahmsweise auch ihre treusten Lakaien an den Tisch holen. Gemeinsam legen sie neue Schlachtpläne fest und tragen ihre Zwiste aus. Diese Tatsache an sich, ist schon ein Grund für Rebellion und Widerstand, denn nirgends auf der Welt darf ein Treffen dieser Parasiten, die diese Welt in ihrer Selbstherrlichkeit beherrschen widerspruchsfrei stattfinden. Wir lassen uns nicht von ihnen verarschen oder beherrschen. Wenn sie kommen, brennt die Stadt.

29. Juni 2017

Kiezladen in Neukölln wird geräumt

Im Moment wird der Kiezladen in der Friedelstraße 54 in Neukölln wie angekündigt von den Bullen geräumt. Seit letzter Nacht gibt es Blockadeversuche direkt vor Ort und Protest in den umliegenden Straßen. Mittlerweile haben die Bullen den Weg für den Gerichtsvollzieher freigeprügelt und sind im Haus zugange.

Wer nicht auf Arbeit festsitzt, kommt rum und macht euch Grade dafür, dass die Wohnungen und Läden in unserem Viertel auch weiterhin die Unseren bleiben und macht deutlich dass diese Bonzenschweine, die Investoren und Immobilienspekulanten und ihre willigen Knechte in Uniform hier nichts zu suchen haben.

Für alle die erst später können, kommt zur Demo um 16Uhr am Herrfurthplatz in Neukölln.

Friedel bleibt!
Bullen und Bonzen raus aus unseren Vierteln!

19. Juni 2017

Der Wedding bleibt Rot!

Am vergangenen Samstag führten die rechten Bonzenkinder und Faschisten der „Identitären Bewegung“ unter massivem Polizeischutz eine abartige Provokation im Berliner Arbeiter- und Migrantenviertel Wedding durch.

Trotz europaweiter Mobilisierung schafften sie es nur ein paar hundert reaktionäre Schweine auf Berlins Straßen zu karren. Die ekelhafte Bande verzogener Gören reicher Eltern lief nur 800 Meter ihrer Parade, bevor sie wegen Blockaden und anderen Aktionen umkehren mussten. Sie beleidigten dabei in ihren Parolen die komplette Anwohnerschaft, drohten kleinen Kindern und Familien auf den Balkonen mit „Abschiebung!“ und benahmen sich genau wie das, was sie eben sind: asoziale Nazi-Schweine.

Lauter aus allen Buxtehudes und Kleinstädten dieser Republik und weit darüber hinaus herankutschierte rassistische Latzhosen- und Dirndlträger und gescheiterte Modeblogger hüpften wild auf und ab und behaupteten fortwährend, „Berlin sei ihre Stadt“. Dabei verhält es sich genau wie mit besoffenen Touristen aus Großbritannien in Kreuzberg – es ist kein bisschen eure Stadt – ihr kommt her, benehmt euch daneben, entweder es geht gut oder nicht und ihr verpisst euch wieder.

11. Juni 2017

Bericht: Faschistische Provokation am Rathaus Neukölln

Die faschistischen Volks- und Arbeiterfeinde der NPD wollten an diesem Samstag eine Provokation mitten im Arbeiter- und Migrantenviertel Neukölln durchführen. Ihre erbärmliche Kundgebung war nur unter massivem Polizeischutz überhaupt möglich und wurde von über 150 Neuköllnern und Antifaschisten von Anfang an übertönt.

Es gab nur einen Tag Vorlauf für die Mobilisierung gegen die faschistische Hetzveranstaltung vor dem Neuköllner Rathaus. Zudem war völlig unklar, ob die Faschisten dieses Mal wirklich auftauchen würden, da sie bei ihren letzten großspurigen Ankündigungen regelmäßig vor der Neuköllner Bevölkerung kapituliert und den Schwanz eingezogen hatten.

9. Juni 2017

Samstag in Neukölln: NPD? Volksfeinde!

NPD? Volksfeinde!

Am morgigen Samstag planen die Faschisten und Staatsschutzagenten von der NPD wieder eine Provokation mitten in Neukölln. Sie wollen von 11 bis 14 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln durchführen!

Die NPD hat zum einzigen Zweck die Unterdrückten in diesem Land zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen und der Bourgeoisie als Reserve für schlechtere Zeiten zu dienen. Deswegen wird dieser elendige Haufen von Staatschutzagenten, Kinderschändern, Lügnern, Verbrechern und Lumpen auch nicht verboten. Er erfüllt eine Rolle in diesem System der Ausbeutung und Unterdrückung. 

Aber Neukölln steht zusammen und wehrt sich! Trotz und gerade wegen aller Armut und Probleme: wir sind ein Viertel, eine Einheit – wir sind Neukölln. Lassen wir uns diese Provokation nicht bieten. Unser Viertel ist international und hasst diese Faschisten und Reaktionäre, wir wissen, dass ihr volks- und arbeiterfeindliches Programm uns nur von unseren wahren Feinden und Unterdrückern ablenken soll.

Es ist klar: Neukölln hasst diese Schweine. Also schnappt eure Freunde, Genossen, Brüder und Schwestern und wehrt euch und kämpft gegen dieses faschistische Pack!

Bleibt mobil, seid stabil, macht euch grade!
Es ist unser Kiez, unsere Straßen, unser Kampf:

Kein Fussbreit den Faschisten in unserem Viertel!


Samstag - 10. Juni - 11:00 Uhr - Rathaus Neukölln

PS: Die anderen Parteien dieses Systems und ihre Apologeten sind kein Deut besser. Lasst euch nicht von den bürgerlichen Schweinen vereinnahmen. Wir sind die Ausgebeuteten und Unterdrückten, das Volk - sie stehen für eine korrupte Klasse von Blutsaugern und Kriegstreibern, die deutsche Monopolbourgeoisie. NPD, CDU, FDP, AfD, Linke, Grüne, SPD - Volksfeinde!

31. Mai 2017

Offener Brief an den politischen Gefangenen Pat

Lieber Pat,

Jetzt haben sie dich in die Zelle gesteckt. Für 6 lange Jahre sollst du dort schmoren und die Wand anstarren. Dich "besinnen" und einknicken. Dich unterwerfen!

Für eine Wanne und ein paar Fensterscheiben. Für eine lächerliche Lappalie, gemessen an ihren Verbrechen. Gemessen an dem Hungertuch des griechischen Volkes, welches für den Extraprofit der deutschen Imperialisten ausgepresst wird. Gemessen an den Kriegsverbrechen der Bundeswehr in afghanischen Dörfern. An den bestialischen Morden an Oury Jalloh, Dennis „Jockel“, Sliman Hamade und vielen Anderen durch die deutsche Polizei. Gemessen an dem Leid all deiner Zellengenossen, die fürs Schwarzfahren, Sprühen oder Kiffen in die Zellen geschlossen werden. Gemessen an den Morden durch die vom deutschen Staat finanzierte Naziterrorbande NSU und gemessen an den über 180 von Nazibanden Ermordeten seit 1990. Von Nazibanden, welche sich diese Bourgeoisie bis heute in der Reserve hält und mit Geld und Waffen versorgt. Nazibanden welche im Viertel Connewitz, wo du gewohnt hast, wahllos vagabundierend Döner- und andere Läden zerstört haben. Was ist eine Wanne und ein paar Fensterscheiben, gemessen an den Zwangsräumungen durch die Gentrifizierung? Gemessen an der Realität der Leih- und Zeitarbeiter, die jeden Tag harte Arbeit leisten und sich nicht einmal eine Woche Urlaub im Jahr leisten können.

24. Mai 2017

Long live People´s War!

Long live People´s War!

Am 20. Mai fand ein internationaler Aktionstag aus Anlass des 50. Jahrestags des Naxalbari-Aufstandes statt.

Im Mai 1967 begann im Dorf Naxalbari im indischen Westbengalen, inspiriert von den Kämpfen der chinesischen Kommunisten unter Mao Tse-Tung, ein bewaffneter Bauernaufstand, der sich schnell wie ein Steppenbrand ausbreitete und intensivierte. Dieser Aufstand ist der lebendige Beginn der maoistischen Bewegung in Indien und Keimzelle dessen, was heute die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) ist und die unterdrückten Massen Indiens in der neudemokratischen Revolution, im Volkskrieg gegen den alten halbkolonialen Staat führt. Wichtige kommunistische Führer wie Charu Mazumdar traten in diesem Aufstand hervor und wurden in ihm geschmiedet und geformt, auch im erbitterten ideologischen und praktischen Kampf gegen Revisionismus und Verrat.

15. Mai 2017

Gedenkveranstaltung für Ibrahim Kaypakkaya in Frankfurt am Main

Am vergangenen Samstag nahmen wir mit einer Delegation an einer Gedenkveranstaltung für den nach schwerer Folter ermordeten türkischen Revolutionär und kommunistischen Führer Ibrahim Kaypakkaya – den Gründer der Kommunistischen Partei der Türkei (Marxistisch-Leninistisch) – und alle Märtyrer des Volkskriegs in der Türkei und Nordkurdistan in Frankfurt am Main teil.

Es war uns eine Ehre und eine große Freude an dieser Kultur- und Gedenkveranstaltung teilnehmen zu können. Neben vielen Bücher- und Materialständen wurden auf einer großen Bühne Rede- und Kulturbeiträge der türkischen und kurdischen kommunistischen Bewegung gehalten. Mehrere Tausend Gäste, darunter viele Jugendliche, besuchten die Veranstaltung und füllten die revolutionäre Gedenkkultur mit Leben, indem Parolen gerufen, Halay getanzt und viel untereinander ausgetauscht und diskutiert wurde.

9. Mai 2017

9. Mai - Tag des Sieges über den Faschismus

Vor 72 Jahren verkündete Genosse Stalin den Völkern der Welt den Sieg über den Hitler-Faschismus. Es hatte sich bewahrheitet, was Ernst Thälmann - gefangen in den Kerkern der Faschisten - voraussagte: "Stalin bricht Hitler das Genick!".

Wir feierten den heutigen Tag mit einer kleinen kämpferischen Ansprache am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park Nachfolgend dokumentieren wir die Rede.

Ruhm und Ehre der Roten Armee!
Tod dem Faschismus - Freiheit dem Volk!



Der heutige Tag steht im Zeichen und Gedenken der Gefallenen und ermordeten Antifaschisten der Welt. Wie könnte man eine Rede an diesem Tag besser beginnen als mit einem Zitat des größten deutschen Antifaschisten, Ernst Thälmanns? „Jubiläen sind für die Kommunisten und den klassenbewussten Teil des Proletariats nicht leere Gedenktage, sondern Richtlinien für den Klassenkampf, Leitfäden für die Aktion.“ Lasst uns in genau diesem Geist all den Opfern des Faschismus, all den deutschen Kommunisten, den Rotarmisten und allen anderen Soldaten der Freiheit, gedenken, indem wir aus ihrer Geschichte die Lehren ziehen, die wir brauchen, für die Kämpfe die bis heute andauern. Für die Kämpfe gegen den Faschismus, aber auch für den Kampf der Befreiung der Menschheit vom dunklen Joch des Imperialismus.