18. August 2017

RACHE FÜR THÄLMANN!

Auf nach Spandau! Die Faschisten wollen in wenigen Stunden unter scheinheiligen Parolen durch unsere Stadt und das Arbeiterviertel Spandau laufen. Sie fordern „Rache für Hess“, eine Witzfigur seiner Zeit und gleichzeitig faschistischer Völkermörder, der im stolzen Alter von 93 Jahren verreckte.

Gestern jährte sich ein um Welten bedeutenderer Todestag. Gestern vor 73 Jahren wurde der unbeugsame, kommunistische Führer der deutschen Arbeiterklasse von den Hitler-Faschisten ermordet: Ernst Thälmann.

Wir führten an diesen Tag seines Märtyrertums eine unangemeldete Kundgebung mit Fackeln und Bengalos vor seinem Denkmal im Berliner Thälmann-Park durch, verlasen eine Rede über sein Leben und Wirken und schlossen mit den Sprechchören „Ruhm und Ehre den Märtyrern!“, „Ihr Vermächtnis, unser Kampf – Jugend leistet Widerstand!“ und „Ernst Thälmann – lebt im Kampf!“.

Ihm und allen Märtyrern unserer Bewegung schwören wir Rache. Und diese Rache liegt im Kampf! Auf nach Spandau, bekämpft die faschistischen Ratten, die Todfeinde der Arbeiterklasse und des Volkes!

Hass und Tod der Reaktion!
Rache für Thälmann!



12. August 2017

Kein Rudolf-Hess-Gedenkmarsch in unserer Stadt!

Am 19. August wollen die Faschisten ihren "Rachewillen" für Rudolf Hess in Spandau und Charlottenburg demonstrieren. Behaltet das Datum im Kopf.

„Brauner Wellensittich entflogen. Abzugeben Reichskanzlei“, spottete das Volk, als der Stellvertreter Hitlers, mit den buschigen Augenbrauen gegen den Willen und den Plan seiner Parteifreunde am 10. Mai 1941 nach England flog um über einen Frieden mit Deutschland zu verhandeln. Ein solcher Frieden war keinesfalls ein edles Motiv, sondern viel mehr ein antisowjetisches Bündnis zwischen Deutschem Reich und britischem Empire gewesen. Doch die Engländer wollen mit Hess nicht verhandeln. Schnell merken sie was für einen unqualifizierten Dilettanten sie da eigentlich vor sich sitzen haben, als sie tiefer in die Materie der Verhandlungen einsteigen wollen und sie einen ahnungslosen Hess, der schlecht bis nicht unterrichtet über die geopolitischen Pläne seines Vaterlandes ist, ins Stammeln bringen.

8. August 2017

Aktionen zur Märtyrergedenkwoche der indischen Revolution

Über 15.000 Gefallene, Märtyrer der neudemokratischen Revolution, hat der Volkskrieg in Indien bereits gefordert. Sie gaben ihre kostbaren Leben für die edelste Sache, für die ein Mensch sein Leben geben kann: für die Befreiung des Volkes von der Ausbeutung und Unterdrückung durch den Imperialismus und für eine goldene Zukunft im Kommunismus. Wir folgten dem Aufruf der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) zur Feier der Märtyrergedenkwoche. Dabei machten wir im proletarischen Viertel Berlin-Neukölln neben angebrachten Tapeten, Wandzeitungen und Tags mehrere unangemeldete Kurzkundgebungen, bei denen Reden verlesen und mehrere hundert Flugblätter verteilt wurden. So wurde der medial verschwiegene Kampf der indischen Kommunisten in unserem Viertel popularisiert und zu den Massen gebracht.

Ruhm und Ehre den Gefallenen!
Vorwärts in der neudemokratischen Revolution!
Sieg dem Volkskrieg!


Nachfolgend das verteilte Flugblatt:


ES LEBE DER GERECHTE KAMPF DES INDISCHEN VOLKES! 
DIE MÄRTYRER SIND UNSTERBLICH!

Was ist in Indien los?


Die bürgerlichen Medien stellen Indien gemeinhin als „Größte Demokratie der Welt hin“. Das ist eine dreiste Lüge. Im Dienst fremder Mächte gibt es in Indien eine Klasse von reichen Kompradoren, welche das Volk und die unschätzbaren natürlichen Reichtümer Indiens bis aufs Blut auspressen. Vor allem die indigenen Völker des Landes – die Adivasi – werden wegen der reichen Rohstoffvorkommen in den Stammesgebieten aus ihrer Heimat vertrieben, vergewaltigt und ermordet. Indien war nie und ist nicht selbstbestimmt und frei. Indien ist ein abhängiges Land, an dessen Spitze die gewissenlosesten Bestien sitzen, die man sich vorstellen kann, um es im Dienst der westlichen Imperialisten auszubeuten. Konkret der seit 2014 im Amt sitzende Hindufaschist Narenda Modi, dessen Amtsantritt vor allem auch die Unterdrückung der sogenannten „Kastenlosen“ (laut einer strengen und reaktionären Auslegung des Hinduismus Menschen von geringerem Wert) und der nicht hinduistischen Religionen des Landes, zum Beispiel der zahlreichen Muslime, verschärfte.

2. August 2017

Werner Seelenbinder lebt im Kampf!

Gestern begingen wir den 113. Geburtstag des Genossen Werner Seelenbinder, besuchten seine Gedenktafel in der Neuköllner Thomasstraße und seine kleine Gedenkstätte auf der nach ihm benannten "Werner-Seelenbinder-Kampfbahn" bzw. dem "Werner-Seelenbinder-Sportpark". Dort führten wir eine Andacht durch und hielten eine Rede. Danach gingen wir gemeinsam zum Kampfsport, wo wir ebenfalls den Kämpfer, Kommunisten und Sportsmann Seelenbinder würdigten.


Für Werner!

Wir, als deutsche Revolutionäre und Antifaschisten gedenken heute, an seinem Geburtstag, einem unserer Vorbilder und Helden. Einem aus unseren Reihen. Einem mit dem wir den Stadtteil, den Hass, die Träume, die Klasse und den Sport gemeinsam haben: Werner Seelenbinder.

Werner war ein wahrer Sohn unserer Klasse. Geboren wurde er am 2. August 1904. Die Mutter zog mit ihm von Stettin nach Berlin-Friedrichshain und schon früh war es bitterste Armut, die das Leben der Seelenbinders prägte. Bittere Armut auf der einen und harte Arbeit auf der anderen Seite. Werner arbeitete als Hilfstischler, Hotelpage und als Hausdiener in einer Fabrik um Geld nach Hause zu bringen. Erst viel später erhielt er eine feste Anstellung als Transportarbeiter in einem AEG-Betrieb.

Es war eben dieses Leben, welches ihn in unsere Reihen brachte. Er studierte Marx und Lenin und folgte dem Befehl der Klasse und schloss sich den Kommunisten an. Seine Freunde beschrieben ihn als fair, bescheiden, risikobereit und mit einem unbändigen Gerechtigkeitsgefühl ausgestattet. Nicht nur politisch, sondern auch menschlich und von seinem ganzen Wesen her: Er war ein Revolutionär durch und durch.
Den Ausgleich zu den Pflichten in seinem Leben fand Werner beim Kraftsport und beim Ringen. Er begann 1917 beim Arbeiter-Athletenclub "Eiche", einem Verein für Ringen und Gewichtheben. Er konzentrierte sich auf den Ringkampf und startete für den Sportclub "Berolina", hier in Berlin-Neukölln.

20. Juli 2017

Interview mit Genossen aus Finsterwalde

Wir wollen auf folgendes Interview aufmerksam machen, welches die Genossen vom Kommunistischen Aufbau (KA) mit den anarchistischen Genossen der Gruppe "Proletarische Autonomie" aus Finsterwalde führten, weil wir es, trotz marginaler Widersprüche zu manchem Gesagten, richtig gut und lehrreich finden.

Richtig gut, weil es auf viele Schwächen antifaschistischer Dorf- und Kleinstadtpolitik hinweist, welche es oft nicht schafft sich mit den Volksmassen vor Ort zu verbinden und, im Jargon der Finsterwalder Genossen gesprochen, Basisarbeit zu machen.

Hervorzuheben ist die kompromisslose Haltung der Genossen nicht nur den Faschisten gegenüber, sondern auch gegenüber dem Staat, ganz im Gegensatz zu diversen anderen Antifa-Gruppen, welche sowohl ihre "No Nation" Grundsätze, ihr inhaltliches Profil, als auch ihre militante Praxis sehr gern über den Haufen werfen, wenn es an die Spendentöpfe geht.

Die Genossen machen klar was man mit einer konsequent revolutionären Haltung durchsetzen und verteidigen kann und sie können darauf stolz sein.

Organisiert den kämpfenden Antifaschismus!
Tod dem Faschismus - Freiheit dem Volk!


"Wenn man in einer Kleinstadt wie Finsterwalde politische Ansicht vertritt und der Gegner das weiß, hat man Möglichkeit wegzuziehen, die politische Position aufzugeben oder den Kampf zur Erhaltung bis zum letzten Punkt durchzuziehen.
Der Standard in 90er Jahren war es, Türen einzutreten und Faschos in ihren Wohnungen zu überfallen. Bestimmte faschistische AktivistInnen/Kader, die sich vor Ort entwickelt hatten, mussten dann wegziehen. Die Machtfrage hat sich dann nochmal zwischen 1999 und 2003 gestellt, wo gezielt Fahrzeuge von Kadern angezündet wurden. Generell wurde versucht, einen Angstraum für Neonazis zu schaffen."

http://komaufbau.org/uberleben-in-der-braunzone-interview-mit-der-gruppe-proletarische-autonomie/

Website der Proletarischen Autonomie: https://proletarischeautonomie.noblogs.org/

13. Juli 2017

„In einer deutschen Großstadt wird es nie wieder einen solchen Gipfel geben.“

„In einer deutschen Großstadt wird es nie wieder einen solchen Gipfel geben.“

Dieser Satz des Justizministers der BRD verdeutlicht die Dimension des Sieges der Kämpfe gegen das G20-Treffen in Hamburg. Die Augen der kämpfenden Völker der Welt lagen auf uns, und die Arbeiterjugend Deutschlands unterstützt von Genossen und Militanten aus anderen Ländern, vor allem Europas, haben sie nicht enttäuscht. Dem Gipfeltreffen der Imperialisten und ihrer Lakaien, der größten Verbrecher, Völkermörder, Parasiten und Räuber dieser Erde in unserem Land wurde mit Hass und Widerstand begegnet. Es kam, wie wir im Aufruf sagten: „Wenn sie kommen, brennt die Stadt.“

Die Rebellion gegen die Weltordnung der Ausbeuter und Kriegstreiber war, ist und bleibt absolut gerechtfertigt und notwendig. Durchdrungen vom proletarischen Internationalismus hat sich der Widerstand von Hamburg in den Tagen des Gipfels in die weltweite Widerstandsfront gegen den Imperialismus eingereiht.

Der Gipfel der Imperialisten und ihrer Lakaien kostete hunderte Millionen Euro, aberwitzige Summen für ein Stelldichein der größten Volksfeinde garniert mit bonzigem Kulturprogramm, dutzenden Fototerminen und dekadentem Gelage. Um die 25 000 hochgerüstete Roboter-Bullen, Geheimdienstler und Spezialkräfte aus der BRD, Österreich und Frankreich wurden gegen die erwarteten Volksproteste in Stellung gebracht.

3. Juli 2017

HERAUS ZUM KAMPF GEGEN DIE G20!

Die Auseinandersetzungen, Kämpfe und Proteste rund um den G20-Gipfel in Hamburg stehen an. Es ist die Pflicht von jedem stolzen Arbeiterjugendlichen an diesem Wochenende alles zu geben und trotz den Einschüchterungen des Staates und der Bullen in Hamburg den Hass auf die Straße zu tragen.

Wir hören von manchen Kollegen in Betrieb, Berufsschule oder auf der Straße oft die Verschwörungstheorien von der Bedrohung einer sogenannten „neuen Weltordnung“. Doch ein Blick auf die 20 Verbrecher und ihre blutbefleckten Westen, ihre Marionetten, Hinterzimmergespräche, Genozide, Meuchelmorde, Knäste und Lager zeigt uns deutlich: Nicht die neue, sondern die alte Weltordnung ist das Problem.

Die Gruppe der 20 ist ein Club, in dem die mächtigsten Imperialisten G7 (ohne Russland) sich ausnahmsweise auch ihre treusten Lakaien an den Tisch holen. Gemeinsam legen sie neue Schlachtpläne fest und tragen ihre Zwiste aus. Diese Tatsache an sich, ist schon ein Grund für Rebellion und Widerstand, denn nirgends auf der Welt darf ein Treffen dieser Parasiten, die diese Welt in ihrer Selbstherrlichkeit beherrschen widerspruchsfrei stattfinden. Wir lassen uns nicht von ihnen verarschen oder beherrschen. Wenn sie kommen, brennt die Stadt.

29. Juni 2017

Kiezladen in Neukölln wird geräumt

Im Moment wird der Kiezladen in der Friedelstraße 54 in Neukölln wie angekündigt von den Bullen geräumt. Seit letzter Nacht gibt es Blockadeversuche direkt vor Ort und Protest in den umliegenden Straßen. Mittlerweile haben die Bullen den Weg für den Gerichtsvollzieher freigeprügelt und sind im Haus zugange.

Wer nicht auf Arbeit festsitzt, kommt rum und macht euch Grade dafür, dass die Wohnungen und Läden in unserem Viertel auch weiterhin die Unseren bleiben und macht deutlich dass diese Bonzenschweine, die Investoren und Immobilienspekulanten und ihre willigen Knechte in Uniform hier nichts zu suchen haben.

Für alle die erst später können, kommt zur Demo um 16Uhr am Herrfurthplatz in Neukölln.

Friedel bleibt!
Bullen und Bonzen raus aus unseren Vierteln!

19. Juni 2017

Der Wedding bleibt Rot!

Am vergangenen Samstag führten die rechten Bonzenkinder und Faschisten der „Identitären Bewegung“ unter massivem Polizeischutz eine abartige Provokation im Berliner Arbeiter- und Migrantenviertel Wedding durch.

Trotz europaweiter Mobilisierung schafften sie es nur ein paar hundert reaktionäre Schweine auf Berlins Straßen zu karren. Die ekelhafte Bande verzogener Gören reicher Eltern lief nur 800 Meter ihrer Parade, bevor sie wegen Blockaden und anderen Aktionen umkehren mussten. Sie beleidigten dabei in ihren Parolen die komplette Anwohnerschaft, drohten kleinen Kindern und Familien auf den Balkonen mit „Abschiebung!“ und benahmen sich genau wie das, was sie eben sind: asoziale Nazi-Schweine.

Lauter aus allen Buxtehudes und Kleinstädten dieser Republik und weit darüber hinaus herankutschierte rassistische Latzhosen- und Dirndlträger und gescheiterte Modeblogger hüpften wild auf und ab und behaupteten fortwährend, „Berlin sei ihre Stadt“. Dabei verhält es sich genau wie mit besoffenen Touristen aus Großbritannien in Kreuzberg – es ist kein bisschen eure Stadt – ihr kommt her, benehmt euch daneben, entweder es geht gut oder nicht und ihr verpisst euch wieder.

11. Juni 2017

Bericht: Faschistische Provokation am Rathaus Neukölln

Die faschistischen Volks- und Arbeiterfeinde der NPD wollten an diesem Samstag eine Provokation mitten im Arbeiter- und Migrantenviertel Neukölln durchführen. Ihre erbärmliche Kundgebung war nur unter massivem Polizeischutz überhaupt möglich und wurde von über 150 Neuköllnern und Antifaschisten von Anfang an übertönt.

Es gab nur einen Tag Vorlauf für die Mobilisierung gegen die faschistische Hetzveranstaltung vor dem Neuköllner Rathaus. Zudem war völlig unklar, ob die Faschisten dieses Mal wirklich auftauchen würden, da sie bei ihren letzten großspurigen Ankündigungen regelmäßig vor der Neuköllner Bevölkerung kapituliert und den Schwanz eingezogen hatten.