20. Mai 2018

Hamburg: Kundgebung anlässlich des Massakers in Palästina

Unsere norddeutschen Genossen führten gestern in Hamburg eine gemeinsame Kundgebung in Solidarität mit dem kämpfenden Volk Palästinas durch. Anlass waren die jüngsten Massaker der zionistischen Soldaten an palästinensischen Demonstranten. Allein an einem Tag mordete der Kolonialstaat mit seinen Snipern dort 60 palästinensische Demonstranten hinweg und verletzte 3000 weiter, die Krankenhäuser sind überfüllt, ohne dass auch nur ein IDF-Soldat etwas abbekam. Ein blutiges Massaker eines Unrechtsregimes im Dienste des Imperialismus! Das ist das wahre Gesicht ihrer Demokratie. Auch Kinder waren unter den Ermordeten des Massakers in Gaza. Ebenso Kader der fortschrittlichen, antiimperialistischen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Wir verurteilen dieses schändliche Massaker was uns zum unzähligsten mal bestätigt, dass wir auf der richtigen Seite - der Seite der unterdrückten Völker der Welt und ihres Kampfes stehen. Wir veröffentlichen hier einen Bericht des Revolutionären Kollektivs Flensburg zur Solidaritätskundgebung in Hamburg:

Freiheit für Palästina – Für ein Ende der Besatzung!


Für Samstag, den 19.05.2018, bauten wir (Revolutionäres Kollektiv Flensburg) gemeinsam mit den Genossen einer neuen Struktur in Hamburg (Revolutionäres Kollektiv Hamburg), eine Kundgebung unter dem Motto „Freiheit für Palästina – Für ein Ende der Besatzung!“ auf. Die Organisation übernahmen dafür die Hamburger Genossen.

18. Mai 2018

Zu den neusten Lügen der Sekte aus Hamburg

Liebe Genossinnen und Genossen, an die Internationale Kommunistische Bewegung (IKB), an die politische Widerstandsbewegung (PWB) in unserem Land.

Wir äußern uns nun erstmals zu einem Konflikt, der gerade für Außenstehende und Nicht-Beteiligte bizarr und kurios, für einige beschämend, andere frustrierend, andere unterhaltsam und wieder andere völlig uninteressant wirken muss: Zwei Strukturen in der BRD, die sich auf den Maoismus als ideologisches Fundament berufen, aber scheinbar in offener Feindschaft bestehen.

Nach dem Arbeiterkampftag haben unsere alten „Freunde“ von der SoL, die wir „die Sekte aus Hamburg“ nennen, über ihre Nachrichtenplattform „Demvolkedienen“ unter einem ihrer zahllosen Namen und Kürzel ein weiteres mal eine Erklärung gegen uns veröffentlicht, zu der wir nun erstmals entschieden haben, dass sie eine Gegenstellungnahme nötig macht, um das gröbste an Lügen und Wahnsinn zu widerlegen.

Bereits im letzten Jahr veröffentlichten sie ein hanebüchenes 46-seitiges (!) Dokument unter dem Titel „Wider die Bande von rechten Liquidatoren, die als „Jugendwiderstand“ ihr Unwesen treiben“, auf das wir – trotz seines krassen, widerlichen, denunziatorischen Inhalts – nicht reagierten. In erster Linie nicht, da sie in unserer tagtäglichen Praxis und unserem tagtäglichen Kampf kaum Relevanz haben und wir sie nicht wichtiger machen wollten, als sie sind. Und zweitens, weil wir wussten, dass es sich durch Form und Inhalt selbst in Abseits stellen würde und wir auch wissen, dass jeder, der über kurz oder lang mit der „Sekte aus Hamburg“ arbeitet, sich genau denken kann, wie es um den Wahrheitsgehalt des Textes bestellt ist.

Wir gliedern den folgenden Text um des besseren Verständnisses der aktuellen Situation grob in die organisatorische Vorgeschichte des Konflikts, in die Chronologie der bisherigen Auseinandersetzung, in die ideologisch-politischen Widersprüche und das Wesen der Sekte, eine kurze Einschätzung und einige konkrete Kommentare zum aktuellen Vorfall vom 1. Mai und damit Auslöser für das Geschreibsel der Hamburger. Wir fassen uns dabei so kurz wie es geht, Flüchtigkeitsfehler sind nicht ausgeschlossen und auch spätere Ergänzungen und Stellungnahmen, gerade zu ideologischen Fragen behalten wir uns vor.

Wir geben uns Mühe den folgenden Text so zu schreiben, dass normale, politisch aktive Menschen verstehen, wovon wir reden, und nicht das völlig überzogene, entfernt ans Deutsche angelehnte Sektensprech der Hamburger zu benutzen.

Auf eine Sache sei noch hingewiesen. Wir schreiben hier als Jugendwiderstand. Das ist eine revolutionäre Jugendmassenorganisation – keine kommunistische Kaderorganisation, keine Partei, keine Parteiaufbauorganisation – wir sind in der Form also nicht an irgendwelche Richtlinien dieser gebunden und akzeptieren auch das überzogene Schauspiel der Hamburger diesbezüglich nicht.

Und um die Spannung von vorneherein etwas herauszunehmen: Bei dem „finsteren Attentats des rechten Liquidatorentums gegen das internationale Proletariat auf den Straßen Berlins“, dem „finsteren Attentat das diesen ersten Mai in Berlin stattgefunden hat“, dem „verbrecherischen Attentat“ von dem die Sekte aus Hamburg spricht, handelt es sich um EINE (1!) Ohrfeige, die einer ihrer Genossen am 1. Mai von einem unserer Genossen bekommen hat. Es gab kein Blut und keine Auseinandersetzung. Dagegen war der Vorfall des Silvester 2016/2017 mit den Trotzkisten in Neukölln, den die Hamburger Sekte in ihren 46-Seiten noch mit „Aber es ist doch nichts womit man sich rühmt, dass man einen total unterlegenen Gegner geschlagen hat. Das ist als würde der Junge aus der Oberstufe damit angeben, dass er einen Erstklässler, der im Rollstuhl sitzt, auf dem Schulhof verprügelt hat.“ umschrieb, wirklich das reinste Massaker.

15. Mai 2018

Philippinen-Solidaritätsmonat in Berlin - Kurzclip eines Tages

70 Jahre Nakba - Erklärung aus Flensburg

Free Palestine!

Auch wir beziehen Stellung zu der Aktuellen Lage rund um die palästinensischen Genossen_Innen und zeigen, dass der Kampf um Befreiung auch in Flensburg Solidarität erfährt!

Heute am 15. Mai, dem „Nakba-Tag“, ist die Lage rund um den Kampf der Befreiung des unterdrückten palästinensischen Volkes erschütternd.

Am 15. Mai 1948 wurden über 750.000 Palästinenser_innen aus Ihrer Heimat vertrieben, über 400 Dörfer wurden zerstört.
Dieser Angriff war die Grundlage für die Gründung des Staates Israel.
Heute, genau 70 Jahre später, ist die Lage rund um die Vertriebenen kein Stück besser!
Mittlerweile sind über 6 Millionen Palästinenser geflüchtet. Geflüchtet vor Krieg, Hunger, Armut und Mord!

13. Mai 2018

Stadtfeld unbreakable - Leben heißt Kämpfen



Stadtfeld(-Ost) ist ein Stadtteil von Magdeburg mit einer besonders kämpferischen und rebellischen Geschichte und Gegenwart. Gerade in der Frage des Kampfes um nutzbare Räume für unsere Klasse haben die Freunde viele Erfahrungen gemacht - aber auch in den Bereichen des praktischen Antifaschismus und des Widerstands gegen staatliche Repression.

In dieser frisch veröffentlichten und äußerst sehenswerten Dokumentation von Zusammen Kämpfen & Red Media Stadtfeld, gibt es viel altes und weniger altes Videomaterial mit Einblicken in die jüngere Geschichte Stadtfelds, der politischen Subkultur und der revolutionären Linken der Stadt, die Praxis des akut räumungsbedrohten Infoladens, das sabotierte Projekt des nach der vom Staat in den Tod getriebenen Genossin Alex benannten ArbeiterInnen & Jugendzentrum Alex, Graffiti, Demonstrationen und allgemein die Arbeit der Genossen in Magdeburg in den letzten Jahren.

Gebt euch die Doku! Zusammen Kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung! Infoladen bleibt!

9. Mai 2018

Bericht zum 1. Mai 2018 + Fotos!

Bis zu 200 Menschen beteiligten sich in diesem Jahr an der antiimperialistischen 13-Uhr-Demonstration durch Berlin-Neukölln, angeführt von einem starken und disziplinierten Block der roten Jugend. Das ist nun das vierte Jahr in Folge, in dem wir den Kampftag unserer Klasse mit dem Jugendwiderstand begingen, und das dritte Jahr in dem wir eine eigene rote Demonstration in Berlin-Neukölln durchführen. In diesem Jahr bewiesen wir noch stärker als in den Vorjahren, was es heißt, sich in der Hauptseite auf die eigenen Kräfte zu stützen und dabei erfolgreich zu sein.

Im Vorfeld

Im gesamten April wurde mit Schwerpunkt in Berlin-Neukölln wieder eine starke Kampagne zum 1. Mai realisiert. Es fanden wesentlich mehr und systematischer durchgeführte Propagandaaktionen als in den Vorjahren statt, die nicht nur den Zweck hatten zu mobilisieren, sondern auch um unsere Positionen und Inhalte noch stärker im Viertel und in den Köpfen der Massen zu verankern. Diese Arbeit, das merkten wir an vielen Reaktionen, war überaus erfolgreich – man kennt uns, man schätzt uns, man kennt den 1. Mai und weiß wofür er steht und immer mehr einfache Leute in Neukölln erkennen durch unsere Arbeit in Hammer und Sichel wieder ein Symbol, mit dem sie sich identifizieren können, von dem sie verstehen, das es für die Unterdrückten und gegen die Herrschenden und ihr kriegstreiberisches Ausbeutersystem steht. Es gelang auch in diesem Jahr wieder während der Mobilisierungsphase neue Genossen in die Arbeit einzubinden und zu organisieren.

6. Mai 2018

Roter 1. Mai in Flensburg

1. Mai

Als Revolutionäres Kollektiv stellten wir einen revolutionären Block auf der Gewerkschafts-Demonstration in Flensburg.
Zum ersten Mal bauten wir seit unserer Gründung einen solchen Block auf und können mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Die Demonstration begann gegen 10 Uhr an der Hafenspitze.

Hier wurde von unserer Seite aus ein Redebeitrag kundgetan, in welchem wir unseren politischen Standpunkt aussagekräftig zum Ausdruck brachten.

4. Mai 2018

Roter 1. Mai in Münster (NRW)

+++1. Mai Kampftag unserer Klasse+++

Der Widerstand wächst. Verschiedenste Organisationen kamen heute zusammen um den gemeinsamen Kampf zu führen.

Der internationalistische Block, angeführt vom roten Banner der Arbeit, hat heute bewiesen, dass wir auch in Münster ein starker Gegenpol zu den Reaktionären und Arbeiterverrätern der Sozialdemokratie und des DGBs sind.

2. Mai 2018

Rote 1. Mai-Demonstration in Berlin-Neukölln


Die rote 1. Mai-Demonstration in Berlin-Neukölln wurde erfolgreich durchgeführt. Die rote Jugend und die Antiimperialisten begingen den Tag würdig, diszipliniert und kämpferisch. Ein ausführlicher Bericht zum Arbeiterkampftag mit Fotos folgt in den nächsten Tagen.

Einen herzlichen Dank an alle Genossen, Freunde und Unterstützer die den Tag gemeinsam zu einem Sieg gemacht haben.

Die Straßen gehören uns! Es lebe der 1. Mai! Rot Front!